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gemeinsam unterwegs: Mali 2005/2006

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2005/2006
reisten Boris Meißner und ich nach Mali: unsere Interessen: die Lehmbauten, die Moschee in Djenné und das Volk der Dogon. Wir bereisten das Land mit einheimischen Verkehrsmitteln und übernachteten meist in einfachen Unterkünften. Früher gab es in Mali bedeutende Königreiche, Wissenschaftler, Sänger, Erzähler und eine bemerkenswerte Lehmarchitektur. Auch heute kommen wichtige Autoren, Filmemacher und Musiker aus Mali.

Eine Vielfalt ethnischer Gruppen, Sprachen und Dialekte prägen das Land, das bis 1961 französische Kolonie war. Das Miteinander der ethnischen Gruppen galt als relativ friedlich. Die Bundesrepublik unterstützte mit der GTZ und der Bundeswehr (militärische Ausbildung) die „demokratischen Aufbrüche“. Immer wieder gab es Konflikte mit den Tuareg im Norden Malis: Die Forderungen: angemessene Beteiligung an der Regierung verbunden mit finanzieller Unterstützung.

2012 schien ein Frieden möglich geworden: Wir sahen das martialische Monument, das als Friedenszeichen in Tombouctou errichtet worden war.
Nach den Angriffen von islamischen Rebellen im Jahr 2015 und der Besetzung Tombouctous mit der Zerstörung vieler Grabmäler, intervenierten französische Truppen. Heute operieren deutsche, französische und niederländische Truppen unter UN-Mandat in verschiedenen Landesteilen. Immer wieder kommt es zu Übergriffen des IS. Bei Bamako gibt es ein EU-Ausbildungslager für malische Soldaten.
Aus und über den Weg nach Mali kommen versuchen Flüchtlinge nach Europa zu kommen.


lesenswert:
Amadou Hampâté Bâ, Jäger des Worte, 1993 -
Charlotte Wiedemann, Mali oder das Ringen um Würde – Meine Reisen in einem verwundeten Land, 2014